Puchmuseum Judenburg
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Die Aktuellen News vom Puchmuseum


1. Judenburger Puch-Parade
Bei prachtvollen Sommerwetter versammelte sich am 20. August eine große Schar von Puch- und Oldtimerfans, um gemeinsam eine Ausfahrt durchs schöne Zirbenland zu machen. 135 Fahrzeuge die bunter und prachtvoller nicht sein könnten nahmen am Parkplatz des Museums Aufstellung, darunter auch viele Motorräder, Mofas und Fahrräder. Die Route führte von Judenburg nach Weißkirchen, wo es für die Fahrer Zirbenzirup und die Beifahrer ein Stamperl Zirbenschnaps gab. Weiter ging es Richtung Obdach zur Panoramastraße, beim Empfang am Obdacher Marktplatz überreichten der Zirbl und die Zirbenprinzessin Birgit köstliche Zirbenkugeln.

Museums-Kurator Fritz Glöckner, Puch-Liebhaber Roland Kocher, Oldtimer-Fan Peter Weiler und Citymanager Heinz Mitteregger hatten damit die 1. Judenburger Puch-Parade aus der Taufe gehoben - und freuten sich über das große Interesse an dieser Veranstaltung. Ob mit Puch 500, Haflinger, Pinzgauer, Puch 250 TS/125/SV/MV, Puch R, Puch MS 50, 300 GD, Super Maxi und, und, und - viele Privatpersonen und Motorsport-Clubs aus ganz Österreich waren dem Ruf der Judenburger gefolgt, ein Teilnehmer kam mit seinem "Pucherl" gar aus Slowenien angereist!

Das älteste Fahrzeug, eine 135 Puch R nannte Michael Themel aus Fohnsdorf sein Eigen, Stadtentwickler Heinz Gradwohl fuhr mit dem Nachfolger, dem Fiat500 BJ 2011 vor und Liebhaber Gerhard Neumann aus Judenburg hatte sein "Pucherl" gar selbst zusammengebaut, nachdem er den Motor schon zwei Jahre im Museum ausgestellt hatte - die Puch-Parade war nun die erste richtige Ausfahrt. Musikschuldirektor Wolfgang Messner wiederum vertraute auf seine eigene Muskelkraft und fuhr die ganze Strecke auf einem Puch Mistral Rennrad, das Siegerfahrrad des ehemaligen Radrennfahrers Rudi Mitteregger.

Für Unterhaltung auf der Strecke sorgten die mitfahrenden "Stohlis", beim anschließenden Grillfest vor dem Puch-Museum spielte die Party Band "3colors" auf und ließ den schönen Sommertag gemütlich ausklingen. Die Stimmung war grandios, Erinnerungen wurden aufgetischt und Adressen ausgetauscht - und das Organistationsteam war sich einig: diese Veranstaltung soll weitergeführt werden! Freuen Sie sich schon jetzt auf die 2. Judenburg Puch-Parade im Sommer 2012!

Fotos siehe: Bildergalerie - 1. Judenburger Puch-Parade

50 Jahre Haflinger - tolles Fest - das Puchmuseum war dabei!
Es war ein großartiges Geburtstagsfest für den Puch-Haflinger, das von Peter Krumhaar und seinem Team im Kamptal zelebriert wurde.

Fritz Glöckner, der Kurator des Puchmuseums, berichtet:
Ich hatte das große Vergnügen, mit einem Haflinger, der sonst im Museum steht, an diesem Fest teilnehmen zu dürfen. Heinz Rocek hatte mir sein Schmuckstück, einen für Südamerika konziperten Haflinger in Tropenausführung, zu treuen Handen übergeben. Und so konnte ich diesen event wirklich genießen!

Das Veranstalter-Team hatte aus den zahlreichen Anmeldungen 135 Haflinger der verschiedensten Typenreihen ausgewählt, um sowohl dem zahlreichen Publikum als auch den anderen Teilnehmern "rollendes Anschauungsmaterial" zu bieten. Und auch sonst wurde uns einiges geboten - bei den perfekt organisierten Ausfahrten über Stock und Stein, durch Dreck und Speck durften wir (ganz offiziell) durch Weingärten fahren, über Forststraßen und durch Bachbetten - ja, es wurde sogar der Truppenübungsplatz Allentsteig für uns geöffnet.

Petrus öffnete auch - seine Schleusen nämlich. So schön das Wetter die ganzen Tage war - am Samstag am TüPl schüttete es - was den Spass an der Freud für den harten Kern unserer Truppe allerdings noch verstärkte!

Was gab es noch: Eine Ausfahrt zu einem "arbeitenden Museum", wo uns historisches Handwerk und bäuerliche Arbeiten live gezeigt wurden, die Fahrzeugparade in Schönberg am Kamp, wo uns beim großen Bauernmarkt eine begeisterte Menschenmenge begrüßte, ein Besuch im Eggenburger Motorradmuseum von Fritz Ehn, wo uns außer dem sehenswerten Museum eine Sonderausstellung "Steyr Puch Haflinger" erwartete.

Vor dem Festzelt in Stiefern am Kamp lockten die Puch-Spezialisten täglich zum Teilemarkt und im Zelt wurden wir täglich verpflegt, aber wie! Dieses Catering war schlicht und einfach sensationell! Die Teilnehmer - immerhin rund 300 Personen - waren vom Gebotenen begeistert. Und wenn man sich die Herkunftsländer der Haflinger-Treiber ansieht, kann man mit Fug und Recht von einem internationalen Treffen sprechen: Frankreich, Großbritannien, Holland, Deutschland, Belgien, Schweiz, Italien, USA und - als Krönung - ein Ehepaar aus Hawaii.

Dr.Egon Rudolf, ehemaliger Puch-Werksdirektor, war mit seinem Pinzgauer gekommen, ließ sich mit Fragen löchern und signierte emsig seine Bücher. Fazit: Was da von Peter Krumhaar und seinem Team auf die Beine gestellt wurde, war einfach großartig und ich bin schon gespannt, wie er das zum 60.Geburtstag des Haflinger überbieten wird!

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz offiziell bei ihm für die Ausrichtung dieser Veranstaltung bedanken und ebenso bei Heinz Rocek, der es mir ermöglichte, daran teilzunehmen

50 Jahre Haflinger - tolles Fest - das Puchmuseum war dabei!

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer im Puch Museum
Im Zuge seines Judenburg-Besuches durfte das Team des Puch- und Innovationsmuseum Judenburg Bundespräsident Heinz Fischer am 31. März 2008 in den Räumlichkeiten des neuen Museums begrüßen.

Nach einem herzlichen „Willkommen“ führten die Kuratoren Fritz Glöckner und Roland Kocher das Staatsoberhaupt durch das 2-stöckige Museum. Mit großem Interesse verfolgte UHP Dr. Fischer die Ausführungen und bestaunte die zahlreichen Ausstellungsstücke.

Besondere Ehre wurde dem Museum zuteil, als unser Bundespräsident sich in den Puch 500D der Familie Rocek setzte um die Faszination des Fahrzeuges nochmals hautnah zu erleben, und testete, ob Licht, Blinklichter und Hupe wohl noch funktionierten. Sichtlich begeistert und beeindruckt und mit großem Lob an das Museum verabschiedete sich der Bundespräsident um nach einem langen Tag wieder die Heimreise nach Wien anzutreten.

Herzlichen Dank für Ihren Besuch, Herr Bundespräsident!

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer im Puch Museum

Saisoneröffnung 2011 nach der Winterpause
Unser Museum ist von 17. April bis Dienstag, 26. Oktober 2011 wieder für Sie geöffnet, wir freuen uns auf Ihren Besuch! Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag von 14.00 bis 17.00 Uhr, Samstag, Sonn.- und Feiertag von 11.00 bis 17.00 Uhr.

Saisoneröffnung 2011 nach der Winterpause

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